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  • Kai Mario Abel

Verzeiht mir ein potenzieller Neukunde einen Werbeanruf während der Corona-Krise?

Von den vielen Fragen, die sich viele Unternehmer und Entscheider derzeit stellen, gehört diese zu den delikatesten und schwierigsten. Ebenso fragt man sich, ob man einen potenziellen Neukunden trotz Corona-Krise überhaupt anrufen darf? Wie wird der Gesprächspartner das aufnehmen und wie wirkt sich die Reaktion am Ende auf mein Image als Unternehmen aus? Es ist wie immer in der Telefonakquise: Es kommt auf das "Wie" an! Je professioneller und gleichzeitig empathischer das Gespräch geführt wird, desto besser wird die Reaktion sein. Denn ja, Unternehmen dürfen aktuell Telefonakquise machen. Sie müssen es sogar. Und zwar mehr denn je. Und ja, der Gesprächspartner wird dies nicht nur verzeihen, sondern einen gut gemachten Anruf mit dem richtigen Gesprächseinstieg sogar als sehr positiv empfinden. Warum das so ist? Weil Sie potenziellen Neukunden zeigen, dass Sie aktiv sind, dass Sie da sind und absolut handlungsfähig bleiben – und dies sogar in diesen wirklich ganz schweren Zeiten. Entscheider und Unternehmen schätzen starke Partner, flexible Dienstleister und zuverlässige Lieferanten. Und das ist ihre Chance, sich gerade jetzt entsprechend zu positionieren. Was aber ist unter diesen Umständen der richtige Gesprächseinstieg? Wichtig ist: Sagen Sie im Gesprächseinstieg direkt, dass Sie um diese schwere Zeit wissen; dass der Gesprächspartner bestimmt viel zu tun hat, um mit der Corona-Krise umzugehen. Sagen Sie, dass es ihnen genauso geht wie allen anderen Unternehmen und Menschen auch. Seien Sie ehrlich, offen und persönlich! Sagen sie aber genauso ehrlich, was sie wollen! Sie möchten verkaufen, denn sie sind Verkäufer und dies ist ihr Job. Stimmen Sie sich mit dem Gesprächspartner darauf ein, dass es ein Leben nach der Corona-Krise geben wird. Zeigen Sie direkt Verständnis, dass der Gesprächspartner nicht jetzt sofort entscheiden, kaufen oder investieren wird; dass sie aber jetzt schon Gespräche führen möchten, damit sie nach der Krise ins Geschäft kommen können. Wir selbst haben mit DIALOGMINDS und für unsere Kunden solch einen direkten und ehrlichen Gesprächseinstieg in den letzten Tagen bereits tausendfach sehr erfolgreich genutzt. Nicht jeder ist zunächst offen für das Akquisetelefonat, aber sehr viele finden die Herangehensweise sogar gut. Sie nehmen sich Zeit, hören zu und unsere Erfolge geben uns Recht. Es ist nun wichtiger als je zuvor, ohne auswendig gelernte Verkaufstechniken zu telefonieren, sondern offen und wirklich menschlich in die Akquise zu gehen. Sind die Quoten so wie immer werden Sie sich fragen? Nein. Aber die Ergebnisse sind auf einem etwas niedrigeren Niveau immer noch gut – zumindest in den letzten Tagen. Natürlich vereinbaren wir für keinen Kunden oder uns selbst mehr Vor-Ort-Termine. Wir setzen ausschließlich auf Telefontermine und Webmeetings (Anmerkung: Wir als DIALOGMINDS verkaufen schon länger fast ausschließlich telefonisch). Neben den Telefonterminen generieren wir für unsere Kunden auch sehr viele Wiedervorlagen, also zukünftige Verkaufschancen. Diese Arbeit und die Telefonakquise während der Corona-Krise sind sehr wichtig und sollten von Unternehmen ausgeweitet werden, damit schon heute die Neukunden von übermorgen kontaktiert werden. Ein Akquiseanruf während der Corona-Krise schadet nicht dem Image – im Gegenteil: es stärkt es. Zeigen Sie Stärke!


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